Guten Tag!
Meine Name ist Tim Muke. Als Soziologe & Medienwissenschaftler arbeite ich freiberuflich vor allem im redaktionellen Bereich. Seit vielen Jahren arbeite ich auch für Künstler:innen und kooperiere in selbstständiger Projektarbeit, zum Beispiel im Rahmen des Düsseldorf Photo Weekend & Galerie Clara Maria Sels.
"Was als Kunst gilt und ausgestellt wird, bestimmt der Markt – und dort eine kleine Gruppe sehr reicher Sammler. Doch lassen sich andere, offene Formen des Ausstellens erproben. Eine Demokratisierung der Kunst könnte ihr die breite gesellschaftliche Bedeutung zurückgeben, die sie verloren hat."
Stefan Heidenreich im DLF,
Dieses Zitat von Stefan Heidenreich, Autor, Kunstkritiker und Essayist sowie Lehrbeauftragter an der Kunstakademie Düsseldorf finde ich intersessant. Auch ich, gerade als Soziologe, bekomme ich den Eindruck, dass Kunst zusehends elitär und entrückt wirkt. Auf viele, wahrscheinlich die Mehrheit der Bevölkerung, wirkt die Kunst heute wie ein abgehobener Kult. Mit der kleinenklappe gehen wir nun das Experiment ein, eher kunstfernen Menschen die Kunst näher zu bringen - und erhoffen uns viele weitere positive Nebeneffekte.
Durch meinen medienwissenschaftlichen Hintergrund interessiert mich Kunst als Kommunikationsform.
"In der Breite der Bevölkerung wirkt die Kunst unserer Zeit wie ein abgehobener Kult, den sich Experten und Eingeweihte für einige wenige reiche Sammler ausdenken. Dass ein Teil der teuer gehandelten Kunst dann dem gemeinen Volk zugänglich gemacht wird, kommt wie ein Gnadenakt aus feudalen Zeiten daher. "
Stefan Heidenreich