Johanna Schwarz

Der Arbeit von Johanna Schwarz liegt das Studium der Freien Kunst an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf in den Bildhauerklassen von Prof. Timm Ulrichs und Prof. Fritz Schwegler zugrunde. Während des Studiums war sie Stipendiatin der Künstlerförderung des Cusanuswerkes Bonn.
 
 Charakteristisch für ihre Arbeit ist der medienübergreifende Gebrauch künstlerischer Mittel. Inhaltlich bewegt sich die Arbeit im Spannungsfeld von Melancholie und Ironie. Das Medium ergibt sich aus der jeweiligen Idee.
 
 Es folgten nach dem Abschluss (Akademiebrief) als Meisterschülerin im Jahr 2000 zahlreiche Stipendien, unter anderem das Wilhelm-Lehmbruck Stipendium der Stadt Duisburg (2001-2003), ein Stipendium der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen und mehrere Residenz- und Atelierstipendien im In- und Ausland, beispielsweise in Schöppingen, Zürich und Genf. Regelmäßig zeigt sie ihre Arbeiten in Museen, Galerien und Kunstvereinen.
 
 Seit Januar 2014 ist Schwarz Atelier-Mitglied im Kunsthaus Essen, wo sie unter anderem in der Kuratorengruppe tätig ist. Seit Oktober 2019 ist Johanna Schwarz Professorin für kulturelle Bildung und künstlerische Strategien im öffentlichen Raum im Fach Kunst an der Universität Siegen


In der Kleinen Klappe wird Schwarz eine Arbeit präsentieren, in der ein Fundstück neu komponiert wird. Die Arbeiten dieser Werkreihe oszillieren zwischen Kitsch und Schönheit, Witz und Melancholie. Der Aspekt des Versteckens und Verschwindens spielt wie auch in Arbeiten zuvor eine zentrale Rolle.